HSG Langenhagen II vs SG Letter 05 II    (28:18)

Nach der ärgerlichen Niederlage im Derby gegen Seelze, erwartete uns heute auch ein schwerer Geg­ner. Die sehr erfahrene Truppe aus Langenhagen hat bisher nur zwei Spiele verloren. Ein Sieg wird mit Sicherheit sehr schwer, jedoch geht für uns nur darum, eine bessere Leistung abzurufen, als im letzten Spiel.

 

Auch das Spiel gegen Langenhagen begann so, wie das Spiel gegen Seelze. Die ersten Minuten wur­den von der Abwehr verschlafen und im Angriff wurden viel zu frühe Würfe genommen. Durch die schlechten Abschlüsse konnte die wahrscheinlich älteste Mannschaft der Liga Tempogegen­stöße gegen uns laufen. Generell nahmen die Gastgeber das Tempo im Spiel nach vorne nicht raus, son­dern räumten über die Außen gut ab und ließen Ralf keine Chance. Nach zehn Minuten lagen sie 7:1 in Führung. Die nächsten Minuten wachte dann auch unsere Abwehr auf und erlaubte keine freien Würfe mehr. Somit konnte Ralf einige Bälle abwehren. Auch im Angriff wurde etwas konsequen­ter durchgespielt, wodurch wir leichtere Tore erzielen konnten. Nach 15 Minuten stand es nur noch 10:5. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Langenhagen konnte sich nicht viel weiter absetzen, wir kamen aber auch nicht weiter heran. Somit gingen wir mit einem Spielstand von 15:8 in die Kabine.

 

Hier machte uns Hunter Mut, da die Leistung ab der zehnten Spielminute deutlich besser war, als im vorherigen Spiel. Mit der Abwehrleistung waren wir alle weitestgehend zufrieden, da wir fast nur die Außenspieler zum Wurf kommen ließen. Leider waren diese sehr treffsicher. Für die zweite Halb­zeit wollten wir das Konzept in der Abwehr weiterbehalten und im Angriff mehr aus dem Rückraum wer­fen.

 

Unser Plan für die zweite Halbzeit ging zunächst auf, da der Rückstand nicht weiter anwachsen konnte. Jedoch fehlte im Angriff weiterhin die Durchschlagskraft. Nach sechs gespielten Minuten in der zweiten Halbzeit fielen wir allerdings in ein kleines Tief, wodurch sich Langenhagen direkt auf elf Tore absetzen konnte. Nach einigen Wechseln brachten wir wieder etwas mehr Ruhe in unser Spiel und ließen den Gegner nicht weiter davonziehen. Der Rückstand schwankte in den verbleiben­den Minuten immer zwischen neun und elf Toren. So richtig spannend wurde es also nicht mehr. Letz­ten Endes konnte Langenhagen mit 28:18 gewinnen.

 

Die Niederlage geht auch diese Woche in Ordnung. Langenhagen war von Anfang an wach und konnte unsere Schwächephasen gut ausnutzen. Gerade deshalb sind diese Tiefs in unserem Spiel der Grund, warum wir ein vermeintlich ausgeglichenes Spiel dann zu hoch verlieren. Trotzdem konn­ten wir unsere Leitung im Vergleich zur Vorwoche steigern, jedoch noch nicht auf das Niveau he­ben, das wir haben wollen. Nächste Woche folgt im Heimspiel gegen Mellendorf eine weitere sehr schwere Aufgabe auf uns. Vielleicht schaffen wir es vor heimischen Publikum mal, von der ers­ten Spielminute an, wach zu sein.

 

Es spielten:

Im Tor: Ralf und Pörschy; Pellmann (6), Engel (4), Donges (3), Philipp (3), Tim (1), Daniel (1), Giants, Marcel, Christian und Suse